Umgebung

Was sich in Lossatal und der Umgebung zu besuchen lohnt

Dornreichenbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Lossatal. Im Verbund bilden Lossatal und die Nachbargemeinden Thallwitz und Bennewitz sowie die Stadt Wurzen das Wurzener Land. Mit ländlichem Charme, attraktiven Natur- und Flusslandschaften und vielen kleinen, teilweise versteckten Sehenswürdigkeiten zieht das Wurzener Land ihre Besucher in den Bann.

In der Gemeinde Lossatal findet ihr einige lohnenswerte Ausflugsziele. Folgende möchten wir euch vorstellen:

Tiergehege Dornreichenbach

Das weitläufige Tiergehege beherbergt insgesamt 54 verschiedene, zum Teil vom Aussterben bedrohte Tierarten. Es erstreckt sich über einen großen Teil des schön angelegten Schlossparkes, welcher mit einer Fläche von ca. 5,5 Hektar zu Spaziergängen einlädt.

Steinbrüche im Lossatal

Im Sommer findet ihr Abkühlung in den Seen der Gemeinde Lossatal, beispielsweise im Kaolinsee Hohburg (mit neuer Trockentoilette), am Steinbruch Wolfsberg (auch „Wolfser“ bei Lüptitz) oder im Waldbad Mark Schönstädt. Zwar ist das Baden in den genannten Seen nicht offiziell erlaubt, wird aber geduldet. Um 1963 wurde das Waldbad eröffnet, damals mit Gaststätte, die um 1885 als Steinarbeiterkantine gebaut wurde.
In den Wintermonaten laden die Steinbrüche und der Kaolinsee zu Spaziergängen in stiller Natur ein.

Steinarbeiterhaus Hohburg

In Hohburg steht seit 1802 ein Fachwerkhaus, welches noch bis 1910 das Zuhause einer Steinarbeiterfamilie war. Die Wohn- und Arbeitsräume sind realistisch nachgestellt und lassen das Elend, die Enge und großen Anstrengungen dieses Lebens nachfühlen. Zu den Ausstellungsstücken des Steinarbeiterhauses zählen Hausrat und Handwerkszeug für die Feld-, Garten- und Stallarbeit im Gebäude sowie historische Geräte und funktionstüchtige Maschinen im Freigelände.

Hohburger Berge

Im Volksmund auch als die Hohburger Schweiz bezeichnet, handelt es sich bei den Hohburger Bergen um einen Höhenzug in Nordsachsen. Die höchste Erhebung bildet mit 240 Metern der Löbenberg. Geologisch gehören sie zum sächsischen Vulkanitkomplex, der durch vulkanische Tätigkeiten vor etwa 290 Millionen Jahren entstand. Am Kleinen Berg entdeckte 1844 der sächsische Geologe Carl Friedrich Naumann die Gletscherschliffe und bewies damit die Theorie der Inlandvereisung.
Jahrzehntelanger intensiver Steinabbau hinterließ steile Felswände und einige Seen in den Restlöchern. Seit 1925 und bis heute werden die bis zu vierzig Meter hohen Felswände zum Klettern genutzt. Wanderwege durchziehen die bewaldete Landschaft.

Rittergut Großzschepa

Die ehemalige Rittergutsanlage ging aus einem Herrensitz hervor, der unter anderen auch der Familie von Schönberg gehörte. Das einst stattliche Barockschloss, eine Dreiflügelanlage, wurde um 1720 errichtet. Zu DDR-Zeiten diente es als Wohnhaus, Kindergarten, Schule, Kulturhaus und Verwaltungssitz. 1994 hinterließ ein Sturm großen Schaden am Dach und der bauliche Zustand verschlechterte sich zunehmend, so dass das Schloss und das benachbarte Inspektorenhaus 2013 abgerissen wurde. Heute werden die erhaltenen Grundmauern für Veranstaltungen genutzt.

Nähere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und Angeboten in der näheren Umgebung erhaltet ihr hier:

Tourist-Information Wurzen
Markt 5 * 04808 Wurzen
Telefon: +49 (0)3425 8560400 * E-Mail: tourismus@wurzen.de